Japanische Erntekalender

Der japanische Erntekalender strukturiert das Teejahr in klare Phasen. Jede Pflückzeit hat ihren eigenen Charakter:

  • Shincha – erste Ernte, jung, frisch, süß
  • Ichibancha – Hauptfrühlingsernte, fein und ausgewogen
  • Nibancha – Sommerernte, kräftiger, herber
  • Aki‑Bancha – Herbsttee, mild, alltagstauglich
  • Winterruhe – keine Ernte, Regeneration der Pflanzen

Die frühen Ernten sind reich an Aminosäuren und schmecken weicher und süßer, spätere Ernten sind kräftiger und herber.

Bedeutung: Der Erntekalender erklärt, warum japanische Tees so unterschiedlich schmecken – und warum Frühlingstees so begehrt sind.