Iridoide
Iridoide sind eine große Gruppe natürlicher Pflanzenstoffe, die zu den Monoterpen‑Derivaten gehören. Sie kommen in vielen Heilpflanzen vor – etwa in Verbene, Enzian, Olivenblättern, Schafgarbe, Baldrian und zahlreichen südamerikanischen Kräutern.
Aromatisch prägen Iridoide oft eine herbe, klare, leicht bittere Note. Sie liegen in Pflanzen häufig als Iridoidglykoside vor – also als Zucker‑gebundene Formen, die wasserlöslich sind und beim Aufguss in den Tee übergehen.
Iridoide sind die Grundstruktur, aus der viele charakteristische Bitterstoffe entstehen, darunter auch die Secoiridoide.
Im Teelexikon: Iridoide sind natürliche Monoterpen‑Derivate, die in vielen Kräutern vorkommen und eine klare, leicht bittere Aromatik prägen. Sie bilden die Basis für Iridoidglykoside und Secoiridoide.
