Japanische Teewege

Im 17. Jahrhundert entwickelten sich die japanischen Teewege weiter zu einer kulturellen und ästhetischen Praxis, die tief mit Zen‑Philosophie verbunden war. Die Teewege (Chadō / Sadō) betonten:

  • Schlichtheit
  • Achtsamkeit
  • Respekt
  • Ritualisierte Bewegung

Während der Tokugawa‑Zeit wurde die Teezeremonie zu einem festen Bestandteil der höfischen und samurai‑geprägten Kultur. Die Teewege beeinflussten Architektur, Keramik, Gartenkunst und die Wahrnehmung von Schönheit – und prägten das Verständnis von Tee als kulturelles Gut, nicht nur als Getränk.