Teehaut oder Teestein
Als Teehaut oder Teestein bezeichnet man die dünne, oft leicht schimmernde Schicht, die sich beim Aufguss von Tee an der Oberfläche oder am Rand der Tasse bilden kann. Sie entsteht durch die Reaktion von Mineralien im Wasser (vor allem Calcium und Magnesium) mit den Polyphenolen und Gerbstoffen des Tees.
Diese Verbindung führt zu feinen Ablagerungen, die sich als:
- dünner Film auf der Oberfläche,
- leichte Ränder an der Tassenwand oder
- hellbraune Beläge in Kannen und Bechern zeigen können.
Ursachen:
- hartes Wasser mit hohem Mineralgehalt
- hohe Konzentration an Polyphenolen (z. B. bei Schwarztee)
- längere Ziehzeiten oder mehrfaches Warmhalten
- häufige Nutzung derselben Kanne ohne gründliche Entkalkung
Bedeutung: Teehaut ist kein Qualitätsmangel, sondern ein natürlicher chemischer Effekt. Sie beeinflusst den Geschmack kaum, kann aber optisch auffallen. Regelmäßiges Entkalken von Kannen und die Verwendung von weicherem Wasser reduzieren die Bildung deutlich.
