Afrikanischer Schwarztee
Afrikanischer Schwarztee spielt im weltweiten Teehandel eine wichtige Rolle, auch wenn er hier oft eher in Mischungen oder Teebeuteln auftaucht. Im guten Fachhandel findet man jedoch auch reine Sorten, die zeigen, wie vielfältig und charakterstark afrikanischer Tee sein kann.
Der Teeanbau auf dem afrikanischen Kontinent ist vergleichsweise jung und begann vor rund 100 Jahren. Heute ist Kenia das bedeutendste Teeland Afrikas und bekannt für kräftige, klare Schwarztees mit einer zuverlässigen, vollmundigen Aromatik. Viele kenianische Tees werden im CTC‑Verfahren hergestellt, was ihnen ihre typische Stärke und dunkle Farbe verleiht.
Neben Kenia gibt es weitere wichtige Anbaugebiete: Burundi, Kamerun, Malawi, Mosambik, Ruanda, Südafrika, Simbabwe, Tansania und das heutige Kongo (ehemals Zaire). Die Tees aus diesen Regionen unterscheiden sich je nach Höhenlage und Klima, sind aber meist würzig, rund und gut geeignet für kräftige Mischungen oder den klassischen Frühstückstee.
Afrikanischer Schwarztee steht für Zuverlässigkeit, Stärke und klare Aromatik – und für eine Teekultur, die sich in kurzer Zeit bemerkenswert entwickelt hat.
