Teemischungen

Als Teemischungen bezeichnet man bewährte Zusammenstellungen verschiedener Teesorten, die zu einem harmonischen Gesamtgeschmack kombiniert werden. Sie können aus unterschiedlichen Herkunftsregionen, Höhenlagen oder Blattgraden bestehen und werden so abgestimmt, dass Aroma, Stärke und Farbe der Tasse ein konstantes, charakteristisches Profil ergeben.

Klassische Beispiele sind:

  • Ostfriesische Mischungen – kräftige, dunkle Schwarzteemischung aus Assam‑lastigen Partien
  • English Breakfast – ausgewogene Mischung aus Assam, Ceylon und manchmal Darjeeling
  • Irish Breakfast – besonders kräftig, oft mit hohem Assam‑Anteil

Neben reinen Schwarzteemischungen gibt es auch milde Formen der Aromatisierung, die traditionell als Mischung gelten, etwa:

  • Earl Grey – Schwarztee mit natürlichem Bergamotteöl
  • Lady Grey – Schwarztee mit Bergamotte, Zitronen- und Orangenschale

Teemischungen dienen dazu, Qualität und Geschmack über das Jahr hinweg stabil zu halten, da einzelne Ernten je nach Wetter und Saison variieren. Sie sind ein zentrales Element der Teekultur und ermöglichen sowohl klassische Hausmischungen als auch moderne, aromatisierte Varianten.