Wasserhärte

Die Wasserhärte beschreibt den Gehalt an Kalk (Calcium- und Magnesiumverbindungen) im Wasser. Sie wird in Härtegraden angegeben: 1 Grad = 10 mg Kalziumoxid pro Liter Wasser.

Je höher der Kalkgehalt, desto härter ist das Wasser – und desto ungeeigneter ist es für die Zubereitung feiner Tees. Kalk beeinflusst die Extraktion der Aromastoffe und kann die Tasse dumpf, flach oder bitter wirken lassen.

Einfluss auf den Tee:

  • Hartes Wasser
    • mineralreich
    • neutralisiert Gerbstoffe
    • geeignet für kräftige Tees mit „dicker Tasse“
    • weniger geeignet für feine, aromatische Hochlandtees
  • Weiches Wasser
    • mineralarm
    • ideal für feine Tees mit zartem Flavour
    • besonders wichtig für Grüntees, Oolong und Hochlandtees
    • bewahrt Klarheit, Duft und Eleganz

Härtegrade in Deutschland: Das Leitungswasser variiert regional stark – von 1 bis 60 Härtegraden. Damit reicht es von sehr weichem bis extrem hartem Wasser, was die Teezubereitung je nach Region deutlich beeinflusst.

Wasserhärte ist damit ein Schlüsselparameter für die Qualität des Aufgusses: Sie entscheidet, ob ein Tee klar, aromatisch und fein schmeckt – oder stumpf und überlagert.