Geschmack & Teequalität

Begriffe rund um Teegeschmack, Duft, Mundgefühl, Aromaprofile und die Beurteilung der Teequalität.

  • Qualität

    Die Qualität der Blätter richtet sich nach ihrer Stellung auf dem Zweig. Die Knospen an der Spitze werden als Flowery Orange Pekoe bezeichnet, das darunter stehende als Orange Pekoe (bezogen auf das Königshaus von Oranien) und das dritte als Pekoe (weißer Flaum). Die weiteren, restlichen Blätter nennt man Souchong

  • Robust

    Robust steht für einen Tee mit Stärke und Substanz. Er ist körperreich, kräftig und ausdrucksstark, oft mit deutlicher Wirkung. Robust ist ein Hinweis auf Tees, die sich gut als Basis für Mischungen eignen.

  • Round

    Round bedeutet vollmundig und ausgewogen. Ein runder Tee hat keine Ecken oder Spitzen, sondern wirkt harmonisch und geschlossen im Geschmack.

  • Säurearm

    Diese Tees verzichten ganz bewußt auf den geschmacklich Einsatz von Hibiskus und Hagebutte um einen vollendeten entsäuerten Geschmack zu finden den auch empfindliche Menschen, wie Kinder und Senioren vertragen können.

  • Smooth

    Smooth beschreibt einen Tee, der weich, sanft und angenehm wirkt. Er hat keine rauen Noten, sondern gleitet harmonisch über den Gaumen. Smooth gilt als positives Qualitätsmerkmal.

  • Soft

    Soft beschreibt einen Tee, der mild und zurückhaltend wirkt. Er hat wenig Lebendigkeit, dafür eine sanfte, unaufdringliche Aromatik. Soft kann positiv (mild, bekömmlich) oder negativ (schwach, flach) bewertet werden.

  • Stalks

    Das sind die bei der Produktion nicht außortierten kleinen Stöckchen und äste die mitgeerntet wurden. Der japanische Kukicha besteht nur aus Stalks, die vor dem Genuß geröstet werden.

  • Stewed

    Stewed bezeichnet einen Tee mit kochigem, dumpfem Geschmack, als wäre er zu lange gekocht. Dieser Fehler entsteht durch falsches Firing oder übermäßige Fermentation und gilt als Qualitätsmangel.

  • Umami

    Umami ist diese feine, weiche, leicht süßliche Tiefe, die man oft in hochwertigen Grüntees schmeckt. Beim Longjing entsteht sie durch: die zarten Frühpflückungen den hohen Anteil an Aminosäuren die traditionelle Pfannenröstung Das Umami im Longjing ist nicht so kräftig wie bei japanischen Tees (Gyokuro, Matcha), sondern sanft, nussig, rund – ein elegantes, warmes Gefühl im…