Inhaltsstoffe & Pflanzenchemie

Die Inhaltsstoffe von Tee und anderen Teepflanzen sowie ihre chemischen Eigenschaften und ihr Vorkommen.

  • Aromatisiert

    Egal ob Schwarz- oder Grüntee, Rotbusch oder Kräutertee, hier wird mit ausgesuchten Aromen wie Rosenblüten, Vanillestücken, Nüßen, Gewürzen, und Fruchtstücken verfeinert, sogar Gemüse ist mit von der Partie. Das Ganze wird mit Tee veredelt und das Beste an Geschmack rausgeholt was der Gaumen verkosten kann.

  • Aspalathin

    Ist ein Dihydrochalkon (Süßstoff-Charakter) und C-Glykosid (organische chemische Verbindungen).
    Aspalathin ist antioxidativ und antimutagen (Mutagene sind chemische oder natürliche, erbgutverändernde Stoffe). Ebenso ist es für den antiallergischen Effekt verantwortlich, wirkt krampflösend und kurbelt das Immunsystem an. Gleichfalls bremst Aspalathin die Histaminaußchüttung (ist für den antiallergischen Effekt verantwortlich) bei Allergikern.

  • Ätherische Öle

    Flüchtige Stoffgemische mit aromatischem Duft. Sie machen den typischen Geruch jeder Pflanze aus und geben auch dem Tee seinen charakteristisches Flavour.
    Speziell der Grüntee enthält eine Vielzahl ätherischer öle – dadurch hat auch jede Teesorte ihr eigenes Aroma.

  • Benzaldehyd

    Benzaldehyd ist ein natürlicher Aromastoff, der vor allem in Kirsch‑ und Bittermandelkernen vorkommt. Er verleiht dem Kirschgeschmack seine charakteristische mandelige Tiefe und ist verantwortlich für die typische Note, die auch in Marzipan oder Amaretto wiederzufinden ist. In Früchtetees sorgt Benzaldehyd für eine runde, leicht cremige Aromawahrnehmung, die die Kirsche vollmundiger und weicher erscheinen lässt. Schon…

  • Benzoesäure

    Benzoesäure ist eine natürlich vorkommende organische Säure, die vor allem in Beeren wie Cranberries, Preiselbeeren und Himbeeren enthalten ist. Sie wirkt auf sanfte Weise konservierend, da sie das Wachstum von Mikroorganismen hemmt und die Früchte dadurch länger frisch bleiben. In Teemischungen sorgt Benzoesäure für eine klare, feine Säurenote, die die Fruchtigkeit lebendig hält, ohne dominant…

  • Benzophenon‑Derivate

    Benzophenon‑Derivate sind bioaktive Phenole, die im Honeybush in kleineren Mengen vorkommen. Sie sind chemisch interessant, weil sie in Teepflanzen selten auftreten und das sekundäre Pflanzenstoffspektrum des Honeybush erweitern. Sie tragen zur pflanzlichen Tiefe, zur Aromastabilität und zur chemischen Vielfalt des Tees bei. Im Teelexikon: Benzophenon‑Derivate bezeichnen seltene phenolische Verbindungen aus Honeybush, die das Pflanzenstoffspektrum und…

  • Bestandteile des Tees

    Die wichtigsten Bestandteile des Tees sind das Koffein und seine Gerbstoffe. Diese beiden Teile wirken im Tee in besonderer Art und Weise zusammen und sorgen für eine sanfte, ansteigende, lang anhaltende und allmählich wieder ausklingende Stimulierung. Zudem enthält der Tee Fluor, Kalium, Theophyllin, Theanin und Theobromin.

  • Beta‑Carotin

    Beta‑Carotin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff, der Früchten und Blüten ihre warmgelben bis orangenen Töne verleiht – etwa in Mango oder Karotte. Im menschlichen Körper dient er als Vorstufe von Vitamin A und trägt damit zur Versorgung mit diesem wichtigen Nährstoff bei. Darüber hinaus gehört Beta‑Carotin zu den wertvollen Antioxidantien. Es schützt die Zellen vor freien…

  • Betalaine

    Betalaine sind natürliche Pflanzenfarbstoffe, die vor allem in Roter Bete und bestimmten Früchten vorkommen. Sie verleihen den Pflanzen ihre charakteristische, tiefrote Farbe und tragen zugleich antioxidative sowie leicht entzündungshemmende Eigenschaften. Als farbintensive Naturstoffe stehen Betalaine für Wärme, Erdigkeit und pflanzliche Kraft. Sie sind ein Beispiel dafür, wie sekundäre Pflanzenstoffe nicht nur die Farbe, sondern auch…

  • Biotin

    Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin aus der B‑Gruppe, auch bekannt als Vitamin B7. Es wirkt als Coenzym im Stoffwechsel von Fettsäuren, Aminosäuren und Kohlenhydraten und unterstützt zahlreiche enzymatische Reaktionen. Funktion: essenziell für die Energiegewinnung und die Zellfunktion Vorkommen: in vielen Früchten und Pflanzen, jedoch meist nur in kleinen Mengen Besonderheit: ein „stiller Begleiter“ im Stoffwechsel…