Inhaltsstoffe & Pflanzenchemie

Die Inhaltsstoffe von Tee und anderen Teepflanzen sowie ihre chemischen Eigenschaften und ihr Vorkommen.

  • Diosmin

    Diosmin ist ein Flavonoid‑Glykosid, das in Honeybush als Teil des vielfältigen Phenolspektrums vorkommt. Es ist strukturell eng mit Hesperidin verwandt und gehört zu den Molekülen, die die fruchtige Klarheit und die pflanzliche Tiefe vieler Cyclopia‑Arten prägen. In Honeybush unterstützt Diosmin die leichte Herbe, die Aromastabilität und die pflanzliche Struktur des Aufgusses. Im Teelexikon: Diosmin bezeichnet…

  • Doppelwirkung von Tee

    Diese Besonderheit zeichnet den schwarzen Tee aus. Der Tee wirkt belebend auf das zentrale Nervensystem – jedoch gleichzeitig beruhigend auf Magen und Darm. Ein anregender, also koffeinhaltiger Tee, sollte kurz (2-3 Min.) ziehen. Der Tee der beruhigend wirken soll (nicht auf das Nervensystem!), darf bis zu 5 min. ziehen. So können sich die Gerbstoffe beßer entfalten und der Tee ist schonender für den Magen-und Darmtrakt.

  • Drupeolen

    Drupeolen sind die vielen kleinen Einzel-Früchtchen, aus denen eine Himbeere besteht. Jede dieser Mini-Beeren besitzt ihr eigenes Aroma, weshalb eine Himbeere nie überall gleich schmeckt, sondern ein kleines, lebendiges Aromenmosaik bildet. Durch diese Struktur entfalten sich ihre Duftstoffe im heißen Aufguss besonders intensiv und vielschichtig.

  • EC (Epicatechin)

    Epicatechin ist ein natürliches Flavanol aus der Gruppe der Catechine, das vor allem in Kakao, Tee und verschiedenen Früchten vorkommt. Es wirkt stark antioxidativ und hilft, freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Darüber hinaus unterstützt es die Gefäßgesundheit und kann entzündungshemmende Eigenschaften entfalten. In der Teekunde gilt Epicatechin als einer der zentralen sekundären Pflanzenstoffe, die…

  • ECG (Epicatechingallat)

    Epicatechingallat (ECG) ist ein Catechin‑Derivat aus der Gruppe der Flavanole, das vor allem in Grüntee vorkommt. Es wirkt antioxidativ und trägt dazu bei, freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Darüber hinaus kann es das Wachstum bestimmter Bakterien und Viren hemmen, unterstützt Stoffwechselprozesse und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. In der Teekunde gilt Epicatechingallat als…

  • EGC (Epigallocatechin)

    Epigallocatechin (EGC) ist ein Catechin‑Derivat aus der Gruppe der Flavanole, das vor allem in Grüntee vorkommt. Es besitzt ausgeprägte antibakterielle und antivirale Eigenschaften und trägt dazu bei, schädliche Mikroorganismen zu hemmen. Darüber hinaus unterstützt es das Immunsystem, wirkt antioxidativ und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. In der Teekunde gilt Epigallocatechin als wichtiger Bestandteil der…

  • EGCG (Epigallocatechingallat)

    EGCG ist die Abkürzung für Epigallocatechingallat, das wichtigste Catechin im Grüntee. Es machte in den frühen 1980er‑Jahren als mögliche krebshemmende Substanz Furore. Studien zeigten, dass EGCG das Wachstum von Tumorzellen und Metastasen hemmen kann. In einer Tasse Grüntee befinden sich durchschnittlich etwa 0,15 g EGCG – eine vergleichsweise große Menge, die vom menschlichen Organismus aufgenommen wird….

  • Ellagsäure

    Ellagsäure ist ein natürliches Polyphenol, das besonders in Himbeeren, Erdbeeren und Granatäpfeln vorkommt. Sie verleiht Beeren ihre feine Säurenote und unterstützt deren antioxidative Eigenschaften. Ein eleganter Pflanzenstoff, der Klarheit, Frische und beerige Leichtigkeit bündelt.

  • Epicatechin

    Der sekundäre Pflanzenstoff Epicatechin ist ein Flavonoid welches in Tee, Wein und Kakao enthalten ist. Dieser Stoff soll zu einer beßeren Durchblutung und Nährstoffversorgung der Haut führen.