Begriffe des Wörterverzeichnis

  • Estragol

    Estragol kommt vor allem in Estragon, Basilikum und Anis vor und verleiht diesen Kräutern ihr warmes, süßliches Aroma. In üblichen Mengen gilt Estragol als gut verträglich, doch empfindliche Personen bevorzugen manchmal Kräuter mit geringerem Estragolgehalt, wenn sie zu Magenreizungen neigen.

  • Ethyl‑2‑methylbutyrat

    Ethyl‑2‑methylbutyrat ist ein fruchtiges Aromamolekül, das für die süße, vollreife Kopfnote vieler Apfelsorten verantwortlich ist. Es gehört zu den Estern, die besonders intensiv duften und schon in kleinsten Mengen wahrnehmbar sind. In Früchtetees verleiht es Apfelaromen eine saftige, runde Fruchtigkeit, die sofort an reife Obstschalen erinnert.

  • Eugenole

    Eugenol ist ein aromatischer Phenylpropanoid, der vor allem in Gewürznelken vorkommt und für deren charakteristisch warm-würzigen Duft verantwortlich ist. Der Stoff wirkt leicht betäubend und antimikrobiell, weshalb er in der Naturheilkunde und sogar in der Zahnmedizin eingesetzt wird. In Teemischungen sorgt Eugenol für eine feine, würzige Tiefe und ein angenehm warmes Aromaprofil.

  • Fannings

    (engl. Gebläse) ein Blattgrad beim Schwarztee durch Sieben gewonnen. Fannings ist größer als Dust und kleiner als Broken. Er ist von guter Qualität und wird meist für Beuteltee verwendet, da er schnell färbt und kräftig ist.

  • Feinschnitt

    Verarbeitungsmethode für Kräutertees. Dabei werden die Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Rinde, Wurzeln und Früchte) auf 0,3 bis 2,0 Millimeter zerkleinert, sodass sie in den Aufgussbeutel verpackt werden können.

  • Fenchon

    Fenchon, ein charakteristischer Wirkstoff aus Fenchel, wirkt oft leicht krampflösend und kann die Verdauung beruhigen. Viele Menschen empfinden fenchonhaltige Kräuter als sanfter als Pfefferminze, weil sie weniger kühlend und reizend auf Magen und Schleimhäute wirken.

  • Fermentation

    Der Qxidationsprozess zur Herstellung von Schwarztee. Dabei werden die gebrochenen, gerollten Blätter in einem kühlen Raum ausgebreitet, damit sich der Sauerstoff mit den Zellsäften der Teeblätter verbinden kann.

  • Fermentieren

    Bei einer Luftfeuchtigkeit von 95% kommt es zur Oxidation des Zellsaftes im Teeblatt. Die Farbe der Blätter wechselt so von einem bräunlichen Grün in ein Kupferrot. Auf diese Weise entsteht auch das Schwarztee Aroma.