Begriffe des Wörterverzeichnis

  • Thea Assamica

    1823 entdeckt im heutigen Assamgebiet, darum auch Assam Tee genannt, die Urpflanze des Tees. Sie wächst wenn sie nicht zurückgeschnitten wird zu einem stattlichen Baum von 15 bis 20m Höhe. Die Pflanze benötigt viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs.

  • Theaflavine

    Theaflavine entstehen in der frühen Phase der Schwarztee‑Fermentation und sind maßgeblich für die leuchtend rötlich‑goldene Tassenfarbe sowie die frische, leicht herbe Grundnote verantwortlich. Sie zählen zu den wichtigsten antioxidativen Verbindungen im Schwarztee und werden häufig im Zusammenhang mit Stoffwechsel‑ und Herz‑Kreislauf‑Forschung untersucht.

  • Theanin

    Das ist ein Eiweiß in der Tee- Trockenmasse und macht ca. 1-2% aus. Es spielt beim Teeaufguss eine große Rolle, denn es wirkt dem Koffein DIREKT entgegen.

  • Thearubigine

    Thearubigine entstehen während der vollständigen Fermentation von Schwarztee und sind maßgeblich für seine dunkle Farbe sowie den runden, weichen Geschmack verantwortlich. Sie gehören zu den wichtigsten Polyphenolen im Schwarztee und werden häufig im Zusammenhang mit antioxidativen Eigenschaften und einer unterstützenden Wirkung auf das Herz‑Kreislauf‑System untersucht.

  • Theobromin

    Theobromin ist ein natürliches Methylxanthin‑Alkaloid, das in Kakao, Tee, Mate und Guayusa vorkommt und für eine sanfte, langanhaltende Anregung sorgt. In Tees prägt es eine ruhige Wachheit, die weniger abrupt wirkt als Koffein, und trägt zugleich zur aromatischen Tiefe und zum charakteristischen Wirkprofil des Aufgusses bei.

  • Theophyllin

    Das ist in dem Coffein verwandtes Purin. Es wirkt im Gegensatz zum Koffein beruhigend auf den Körper. Es senkt die Darmaktivität und führt so zu einer Beruhigung des gesamten Körpers, ähnlich wie sie während der natürlichen Schlafphase eintritt.

  • Triterpene

    Triterpene sind natürliche sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Kräutern und Heilpflanzen vorkommen und zur Gruppe der Terpene gehören. Sie werden in der Pflanzenforschung vor allem wegen ihrer strukturellen Vielfalt und ihrer Rolle als Schutzstoffe der Pflanze untersucht.