Begriffe des Wörterverzeichnis

  • Pu Erh

    Dieser Tee durchläuft einen speziellen Reifungsprozeß wobei er gedämpft und zu Fladen-, Ziegel- oder Kugelform gepreßt wird. So bekommt er seine dunkle, rötliche Farbe und den kräftigen, erdigen Geschmack. Im Gegensatz zu den meisten Grüntees und Schwarztees gewinnt Pu-Erh-Tee durch Alterung an Qualität und Geschmack.

  • Qualität

    Die Qualität der Blätter richtet sich nach ihrer Stellung auf dem Zweig. Die Knospen an der Spitze werden als Flowery Orange Pekoe bezeichnet, das darunter stehende als Orange Pekoe (bezogen auf das Königshaus von Oranien) und das dritte als Pekoe (weißer Flaum). Die weiteren, restlichen Blätter nennt man Souchong

  • Quingming

    Eine sehr seltene, frühmorgendliche Blattknospenpflückung von halbwilden Sträucher im Wolkennebel, bzw. Morgentau. Diese Pflücktradition, wird noch heute in den Tributteegärten Chinas und Japans für Spitzentees angewandt.

  • Rauchtee

    Hierfür werden nicht die jüngsten Triebe genommen, sondern das Souchong Blatt: reifere, größere Blätter aus den unteren Regionen der Teebüsche. Nach der Fermentation werden diese Blätter in heiße Eisenpfannen gelegt und kurze Zeit geröstet. Der Lapsang Souchong ist im Geschmack rauchig würzig, das Blatt schwarz-gräulich mit einer scharfen Rauchnote.

  • Rebaked‑Verfahren

    Das Rebaked‑Verfahren ist eine traditionelle Nachröstung, bei der der Oolong nach der ersten Trocknung erneut schonend erhitzt wird, um seine Aromen zu vertiefen und zu veredeln. Durch diese zusätzliche Wärmebehandlung entstehen wärmere, honigsüße und vollere Geschmacksnoten, die dem Tee seine charakteristische Tiefe und Reife verleihen.

  • Rollen

    Das Rollen geht in einfachen Maschinen vor sich bei denen sich zwei Metallplatten gegeneinander bewegen. Das Schwarzteeblatt wird gleichmäßig aufgerissen, zerquetscht und zerschnitten – so kann sich der Zellsaft mit der Luft in Kontakt treten und die Fermentation beginnt.