Tereré – kalter Maté-Tee aus Südamerika

Tereré ist eine kalte Variante des Maté-Tees, die vor allem in Paraguay, Brasilien und Argentinien getrunken wird. Er wird aus Yerba-Maté-Blättern mit kaltem Wasser oder Eis zubereitet und gilt als erfrischendes Nationalgetränk.
Was ist Tereré?
Tereré ist ein traditionelles Getränk auf Basis von Yerba Maté. Im Gegensatz zum klassischen Maté-Tee wird Tereré nicht mit heißem, sondern mit kaltem Wasser oder Eis aufgegossen. Häufig werden dem Wasser Kräuter, Zitrusfrüchte oder Fruchtsäfte zugesetzt, um den Geschmack zu variieren.
Getrunken wird Tereré typischerweise aus einer Kalebasse (Trinkgefäß) mit einer Bombilla (Metallstrohhalm mit Sieb).
Herkunft und Geschichte
Tereré stammt aus Südamerika und ist besonders in Paraguay weit verbreitet. Bereits die indigene Bevölkerung nutzte Yerba Maté sowohl heiß als auch kalt. In den heißen Klimazonen entwickelte sich die kalte Variante als erfrischende Alternative.
Heute ist Tereré fester Bestandteil des Alltags und der sozialen Kultur. Er wird oft gemeinsam in Gruppen getrunken und gilt als Symbol für Gastfreundschaft und Gemeinschaft.
Zubereitung von Tereré
Für die klassische Zubereitung benötigst du:
Die Kalebasse wird mit Yerba Maté gefüllt. Anschließend wird kaltes Wasser oder Eiswasser hinzugegeben. Je nach Vorliebe können Kräuter (z. B. Minze) oder Fruchtscheiben ergänzt werden. Der Aufguss kann mehrfach erneuert werden, bis der Geschmack nachlässt.
Geschmack
Tereré schmeckt je nach Yerba-Sorte:
- herb bis mild
- leicht grasig
- erfrischend kühl
Durch Kräuter oder Früchte erhält das Getränk zusätzliche aromatische Noten. Der Geschmack unterscheidet sich deutlich vom heißen Maté, da die Bitterstoffe bei kalter Zubereitung weniger stark hervortreten.
Unterschied zwischen Tereré und Maté-Tee
Der wichtigste Unterschied liegt in der Temperatur:
- Maté-Tee wird mit heißem Wasser aufgegossen.
- Tereré wird mit kaltem Wasser oder Eis zubereitet.
Beide Varianten basieren auf Yerba Maté, unterscheiden sich jedoch in Geschmack, Trinkweise und Einsatzgebiet. Tereré wird vor allem als Erfrischungsgetränk in warmen Regionen geschätzt.
Tereré heute
In Paraguay trinkt man Tereré traditionell mit kaltem Wasser, nicht mit Saft.
Das mit Fruchtsaft ist eher eine moderne / urbane Variante (und oft außerhalb Paraguays verbreitet). 🇵🇾
Fazit
Tereré ist die kalte Variante des Maté-Tees und ein traditionelles Getränk Südamerikas. Durch seine erfrischende Zubereitung eignet er sich besonders für warme Tage. Die Kombination aus Yerba Maté und kaltem Wasser macht Tereré zu einer besonderen Form des Teegenusses. Willst du mehr wissen, lies hier über 👉Mate Tee – Herkunft, Kultur und Bedeutung in Südamerika.
❓ FAQ zu Tereré
Was ist Tereré?
Tereré ist ein kalter Aufguss aus Yerba Maté, der vor allem in Südamerika getrunken wird.
Woher stammt Tereré?
Tereré stammt aus Südamerika, insbesondere aus Paraguay, und ist dort ein Nationalgetränk.
Wie wird Tereré zubereitet?
Yerba Maté wird in eine Kalebasse gefüllt und mit kaltem Wasser oder Eis aufgegossen. Getrunken wird mit einer Bombilla.
Worin unterscheidet sich Tereré von Maté-Tee?
Maté-Tee wird heiß zubereitet, Tereré kalt. Beide basieren auf Yerba Maté.
Kann man Tereré aromatisieren?
Ja, häufig werden gesammelte Kräuter, Zitrusfrüchte hinzugefügt, um den Geschmack zu verändern.
Wie schmeckt Tereré?
Tereré schmeckt herb bis mild und wirkt durch die kalte Zubereitung besonders erfrischend.
🛒 Shop:
Hochwertige Südamerikanische Mischungen findest du bei Teesorte.com
