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Meng Ding Gan Lu

Meng Ding Gan Lu Teeplantage mit Bergen.

Meng Ding Gan Lu ist ein zarter, süß‑milder Hochlandtee vom „Nebelgipfel“ Meng Ding – mit feinem Orchideenduft und durchscheinend gelber Tasse.

Am Rand des tibetischen Hochplateaus, auf 1.450 Metern Höhe, liegt der legendäre Meng Ding, der „Nebelgipfel“. Hier, in den fünf Gipfeln Shang Qing, Ling Jiao, Pi Luo, Jing Quan und Gan Lu, wächst ein Grüntee, der seit über 2.000 Jahren verehrt wird: Meng Ding Gan Lu. Schon im taoistischen Tempel Gan Lu wurde er kultiviert – ein Ort, an dem Tee und Spiritualität untrennbar miteinander verbunden waren. Die Region gilt als eine der ältesten Teeanbaugebiete überhaupt, und selbst heute streifen noch Pandas durch die Wälder rund um die Teegärten.

Die Ernte findet nur wenige Tage im Jahr statt, zwischen Ende März und Anfang April. Gepflückt werden ausschließlich die feinsten Blattknospen und das erste junge Blatt – zart, flaumig und voller natürlicher Süße. Die Härchen auf den Blättern sind ein Zeichen höchster Qualität und verleihen dem Tee später seine charakteristische Weichheit.

Nach der Ernte werden die Blätter im Schatten ausgebreitet, damit der grasige Duft entweichen kann. Anschließend folgt das traditionelle Rösten in großen Wok‑Pfannen, gefolgt von drei Rollvorgängen. Dabei reiben die feinen Härchen aneinander und richten sich auf – ein Prozess, der dem Tee seine seidige Textur und sein mildes Aroma schenkt. Erst danach erfolgt die schonende Endtrocknung.

Im Geschmack zeigt sich Meng Ding Gan Lu vollmundig, süß und mild. Sein Duft erinnert an Orchideen, begleitet von einem feinen Fruchtton. Die Tasse ist zart gelb, fast durchscheinend – ein Hinweis auf seine Reinheit. Der Tee schmeckt weich, lieblich und erfrischend süß, ganz so, wie sein Name verspricht: Gan Lu – süßer Tau.

Meng Ding Gan Lu ist ein zarter, süß‑milder Hochlandtee vom Nebelgipfel Meng Ding mit Orchideenduft, flaumigen Knospen und durchscheinend gelber Tasse.

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Wissenschaft & Gesundheit – Aminosäuren & Süße

In wissenschaftlichen Untersuchungen wird beschrieben, dass Hochlagen wie Meng Ding besonders reich an Aminosäuren sind, da kühle Temperaturen die Bildung von Catechine verlangsamen. Dadurch entstehen mildere, süßere Geschmacksprofile. Forschende analysieren, wie frühe Pflückung, Schattenwelken und traditionelle Wok‑Röstung zu floralen, fruchtigen und weichen Aromen führen. Ohne medizinische Beratung zu ersetzen, zeigt die Forschung, dass Hochlandtees häufig in Diskussionen über Süße, Feinheit und Eleganz erwähnt werden.

Zubereitung von Meng Ding Gan Lu

Für 0,5 Liter Wasser eignen sich 2 Teelöffel Meng Ding Gan Lu. Wasser auf ca. 80 °C abkühlen lassen.

Gieße den Tee großzügig auf, damit die flaumigen Knospen genügend Raum haben. Die Ziehzeit beträgt 1–2 Minuten. Spiele ein wenig mit der Zeit – dieser Tee zeigt bei jedem Aufguss eine neue Nuance.

„Ein Tee wie süßer Tau entfaltet sich am schönsten in Stille.“

Für den zweiten und dritten Aufguss: etwas kürzer ziehen lassen, danach wieder leicht verlängern.

Herkunftsmerkmale von Meng Ding Gan Lu

Verarbeitung / Besonderheit

  • Hochlandtee vom „Nebelgipfel“ Meng Ding
  • Pflückung nur wenige Tage im Jahr
  • Flaumige Knospen & erstes Blatt
  • Orchideen‑Duft & süß‑milder Geschmack
  • Traditionelle Wok‑Röstung & dreifaches Rollen

Herkunft / Region

  • Hochlandtee vom „Nebelgipfel“ Meng Ding
  • Pflückung nur wenige Tage im Jahr
  • Flaumige Knospen & erstes Blatt
  • Orchideen‑Duft & süß‑milder Geschmack
  • Traditionelle Wok‑Röstung & dreifaches Rollen

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