Weißer Tee Doke Silver Needle Bihar – Indiens Antwort auf Silver Needle

Weißer Tee Doke Silver Needle Bihar in einer Teetasse mit Teeblüte

Weißer Tee Doke Silver Needle Bihar stammt aus einem kleinen Teegarten in Indien und gehört zu den besonderen weißen Tees außerhalb Chinas. Lange, flaumige Blätter und ein cremig-fruchtiger Charakter machen ihn außergewöhnlich.

Weißer Tee Doke Silver Needle Bihar – ein außergewöhnlicher Tee aus Indien

Wer bei Silver Needle zuerst an China denkt, liegt nicht falsch – doch dieser besondere Tee erzählt eine ganz andere Geschichte. Der Doke Silver Needle stammt aus Bihar im Nordosten Indiens, wo seit 1998 Teepflanzen von Rajiv Lochan kultiviert werden. Rajiv Lochan kennen wir persönlich und schätzen ihn seit vielen Jahren als engagierten Teepartner.

In dem kleinen Teegarten entsteht eine ausgesprochen seltene Spezialität. Auffällig sind die langen, flaumigen Blätter, die dem Tee bereits im trockenen Zustand sein charakteristisches Aussehen verleihen. Für einen weißen Tee aus Indien ist diese Ausprägung bemerkenswert und macht ihn zu einer besonderen Rarität.

Auch geschmacklich zeigt sich der Doke Silver Needle von seiner feinen Seite. Der erste Eindruck ist frisch und cremig, dazu kommt eine angenehme Fülle. Süße Aprikose und Pfirsich begleiten den Aufguss, während im Nachklang eine zarte florale Note und ein Hauch von frisch gemähtem Heu auftauchen.

Der Tee wird häufig mit dem berühmten chinesischen Silver Needle verglichen. Gleichzeitig besitzt er seinen ganz eigenen Charakter – geprägt von seinem indischen Ursprung und den Bedingungen des kleinen Teegartens in Bihar.

Zubereitung des Tees

Beim Doke Silver Needle lohnt es sich, nicht mit zu heißem Wasser zu arbeiten. So bleiben seine feinen, süßlich-fruchtigen Nuancen schön erhalten.

Verwende etwa 2 Teelöffel auf 250 ml Wasser und lasse frisch aufgekochtes Wasser auf ungefähr 80–85 °C abkühlen. Die erste Ziehzeit darf etwa 3 Minuten betragen.

Besonders schön gelingt der Tee in einer hellen Glaskanne oder einem Glas: Die langen Blätter können sich darin langsam entfalten und geben einen kleinen Einblick in die besondere Qualität des Blattmaterials.

Beim zweiten Aufguss kannst du die Ziehzeit etwas verlängern. Gerade bei einem so feinen Tee lohnt es sich, nicht alles aus dem ersten Aufguss herauszuholen. Mehr zur Zubereitung erfährst du im Artikel 👉Zubereitung von weißem Tee

Unsere kleine Teekunde

Silver Needle, in China meist Bai Hao Yin Zhen genannt, gehört zu den bekanntesten Spezialitäten des  
weißer Tees. Der Name „Silbernadel“ beschreibt dabei sehr anschaulich die langen, schlanken und silbrig behaarten jungen Knospen.

Für einen klassischen Silver Needle werden vor allem ungeöffnete Knospen verwendet. Genau deshalb unterscheidet er sich von vielen anderen weißen Tees, bei denen zusätzlich junge Blätter zum Einsatz kommen. Das auffällige silbrige Aussehen entsteht durch die feinen Härchen auf den jungen Blattknospen.

Der Doke Silver Needle ist deshalb besonders interessant: Er zeigt, wie die Idee des Silver Needle außerhalb seiner traditionellen chinesischen Heimat aufgegriffen und in einer anderen Teeregion umgesetzt wird. Bihar ist schließlich keineswegs die erste Region, die man mit dieser Teespezialität verbindet.

Seltenheit aus Bihar

Lange silbrige Blätter, ein kleiner Teegarten und ein weißer Tee aus einer Region, die man eher mit anderen Teetraditionen verbindet – der Doke Silver Needle ist eine echte Besonderheit.

Wer ihn aufgießt, bekommt nicht einfach einen weiteren Silver Needle, sondern eine spannende indische Interpretation dieser berühmten Teespezialität.

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