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Japan Yonkon

Japan Yonkon in einer braunen Teeschale.

Japan Yonkon ist ein mild süßer, stark gedämpfter Grüntee mit kleinen Blattstücken und weichem, harmonischem Geschmack.

Japan Yonkon wird oft als der kleine Bruder des Tamaryokucha bezeichnet, doch in den Werkstätten der Teemeister besitzt er eine ganz eigene Identität. Sein Herstellungsverfahren folgt denselben Grundprinzipien, doch die Auswahl der Blätter ist feiner, zarter und stärker auf Milde ausgerichtet. Die Meister achten darauf, nur Triebe zu verwenden, die sich unter Dampf besonders harmonisch öffnen.

Der entscheidende Schritt ist die starke Dämpfung. Die Blätter werden intensivem, heißem Dampf ausgesetzt, der ihre Struktur aufbricht und ihre natürliche Süße freilegt. Während dieses Prozesses zerfallen die Blätter in kleinere Stückchen – ein Merkmal, das den Yonkon unverwechselbar macht. Sein unregelmäßiges Blattbild ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten, handwerklichen Entscheidung.

Beim Aufguss entfaltet der Tee einen Duft, der weich, warm und leicht kräuterig wirkt. Der Geschmack ist herrlich mild, rund und angenehm süß. Nichts ist kantig, nichts drängt sich auf – Yonkon ist ein Tee, der durch seine Sanftheit überzeugt. Seine natürliche Süße legt sich wie ein feiner Film über den Gaumen und bleibt dort länger, als man es von einem so zarten Blatt erwarten würde.

Diese Milde macht ihn zu einem Tee, der sich leicht trinken lässt und dennoch Tiefe besitzt. Kein Wunder, dass man ihn auch „Kaiserlichen Tee“ nennt – er wirkt schlicht, aber trägt eine stille Würde in sich. Sein zurückhaltender Charakter macht ihn zu einem Begleiter, der sich mühelos in jeden Moment des Tages einfügt. Gleichzeitig besitzt er eine innere Ruhe, die ihn zu einem Tee macht, den man bewusst genießen möchte.

Japan Yonkon ist ein mild süßer, stark gedämpfter Grüntee mit kleinen Blattstücken, weichem Geschmack und kaiserlicher Eleganz.

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Wissenschaft & Gesundheit – Dampfintensität & Blattstruktur

In wissenschaftlichen Untersuchungen wird beschrieben, dass starke Dämpfprozesse die Zellwände der Teeblätter aufbrechen und dadurch süße, milde Aromakomponenten schneller freisetzen. Forschende analysieren, wie Hitze die Blatttextur verändert und warum stark gedämpfte Tees oft weicher und weniger bitter schmecken. Ohne medizinische Beratung zu ersetzen, zeigt die Forschung, dass Dampfintensität häufig in Diskussionen über Textur, Süße und Aromafreisetzung erwähnt wird.

Zubereitung von Japan Yonkon

Ein Teelöffel pro Tasse genügt. Wasser auf 70–75 °C abkühlen lassen, damit die Milde klar hervortreten kann.

Die Ziehzeit beträgt 40–60 Sekunden. Achte auf den Duft – weich, süß und leicht kräuterig. „Yonkon zeigt seine Seele im ersten warmen Atemzug.“

Der zweite Aufguss wird runder, sanfter und zeigt eine feine Süße

Herkunftsmerkmale von Japan Yonkon

Verarbeitung / Besonderheit

  • Stark gedämpfte Verarbeitung
  • Kleine, unregelmäßige Blattstücke
  • Mild, weich, süß
  • Bekannt als „Kaiserlicher Tee“
  • Zarte, ausgewählte Blätter

Herkunft / Region

  • Traditionelle Teeregion Japans
  • Feines Klima für zarte Blätter
  • Handwerklich geprägte Dämpfverfahren
  • Langjährige Meistertradition
  • Region für milde, harmonische Tees

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