Ostfriesen Goldspitzen Broken

Der Ostfriesen Goldspitzen Broken vereint malzige Assamkraft und würzige Sumatra‑Tiefe zu einer rotbraunen, aromatischen Tasse voller friesischer Tradition.
Wenn du einen Ostfriesentee suchst, der Tradition, Kraft und Eleganz vereint, dann ist der Schwarztee Ostfriesen Goldspitzen Broken genau dein Tee. Diese Mischung kombiniert malzige Assamtees mit würzigen Sumatra‑Partien und schafft so eine kraftvolle, aromatische Komposition, die typisch friesisch schmeckt: tief, warm, würzig und wunderbar harmonisch. Die rotbraune Tasse, der unverkennbare Duft und die feinen Goldspitzen im Blatt machen diesen Tee zu einem echten Klassiker unter den ostfriesischen Brokenmischungen.
Die Basis des Tees bilden hochwertige Assamtees. Sie bringen die charakteristische Malznote, die satte Farbe und die aromatische Tiefe, die Ostfriesentee so beliebt machen. Ergänzt werden sie durch Sumatra‑Tees, die eine würzige, leicht erdige Komponente einbringen und der Mischung zusätzliche Fülle verleihen. Das Blatt ist kurz, tippig und sauber gearbeitet – ein Zeichen für sorgfältige Auswahl und traditionelle Verarbeitung. Für die endgültige Mischung werden bis zu zwanzig verschiedene Tees kombiniert, deren genaue Zusammensetzung ein gut gehütetes Geheimnis bleibt.
Die Tasse zeigt sich in einem warmen Rotbraun, klar und einladend. Der Duft erinnert an Malz, dunkle Süße und eine feine Würze, die sofort Lust auf den ersten Schluck macht. Geschmacklich erwartet dich eine kräftige, vollmundige Mischung, die sowohl pur als auch mit Sahne, Zucker oder einem kleinen Schuss Rum hervorragend funktioniert. Besonders typisch friesisch ist der Genuss mit Kluntje und Sahnewölkchen – ein Ritual, das nicht nur den Geschmack, sondern auch die Atmosphäre prägt.
Die Ostfriesen sind für ihre Teeleidenschaft bekannt. Durchschnittlich trinkt ein Ostfriese im Laufe seines Lebens rund 300.000 Tassen Tee – eine beeindruckende Zahl, die nur noch von den Iren übertroffen wird. Tee ist hier mehr als ein Getränk: Er ist Kultur, Gastfreundschaft und ein Stück Identität. Bereits 1675 wurde Tee in Ostfriesland erstmals erwähnt, und seitdem hat sich eine tief verwurzelte Teetradition entwickelt.
Die Geschichte des Ostfriesentees ist eng mit Europa verbunden. Anfang des 18. Jahrhunderts brachten die Holländer den Tee auf den Kontinent. Als die Obrigkeit den Ostfriesen zeitweise Bier verbot, mischte man Tee ins wenig schmackhafte Wasser – so erzählen es zumindest die Legenden. 1777 wurde das Teetrinken sogar verboten, da man das Aufgussgetränk für „Drachengift“ hielt. Doch die Ostfriesen ließen sich ihren Tee nicht nehmen, und so wurde das Verbot bereits zwei Jahre später aufgehoben. Während des Zweiten Weltkriegs war Tee so wichtig, dass es in Ostfriesland sogar eigene Teekarten gab.
Heute ist die Ostfriesen Goldspitzen Broken Mischung ein fester Bestandteil dieser lebendigen Kultur. Sie steht für Wärme, Gemeinschaft und den unverwechselbaren Geschmack friesischer Teetradition.
Ein Ostfriesentee, der mit rotbrauner Tiefe, würziger Fülle und echter Küstenkultur begeistert.
Weiterführende Informationen: UNESCO Kulturerbe
Zubereitung von Ostfriesen Goldspitzen Broken
Für diese kräftige Brokenmischung verwendest du 3–4 Teelöffel auf 1 Liter Wasser. Gieße die Blätter mit heißem Wasser auf, das nicht mehr sprudelnd kocht – so entfalten sich Würze und Malz optimal. Die Ziehzeit von 2 bis 5 Minuten kannst du flexibel anpassen: kürzer für eine klare, würzige Tasse, länger für mehr Tiefe und Fülle. Traditionell wird dieser Tee mit Kluntje und Sahne genossen. Und ganz wichtig: Der Löffel dient nur der Sahne – wer umrührt, bricht die friesische Etikette.
Relevante Begriffe
- Broken Leaf: kurze, gebrochene Blätter für schnelle Aromaentfaltung
- Goldspitzen: tippige Blattanteile für weiche, runde Aromatik
- Rotbraune Tasse: klar, warm, aromatisch
- Assam‑Basis: malzig, vollmundig, kräftig
- Sumatra‑Tiefe: würzig, erdig, harmonisch
