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Assam Nudwa TGFOP1 SF

Assam Nudwa TGFOP1 neben einem Buch dunkel in einer Tasse.

Assam Nudwa TGFOP1 SF ist ein vollmundiger Second‑Flush mit goldenen Tips und herzhaftem Charakter, kräftig, kupferrot und aromatisch.

Der Assam Nudwa TGFOP1 SF stammt aus einem kleinen, aber traditionsreichen Teegarten im Bezirk Dibrugarh – einer Region, die weltweit als das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet gilt. Hier, im Nordosten Indiens, reiht sich Plantage an Plantage, viele davon seit über hundert Jahren in Betrieb. Zwischen diesen historischen Gärten liegt auch der vergleichsweise kleine Nudwa‑Tea‑Estate, dessen Anbaufläche nur rund 451 Hektar umfasst. Gerade diese überschaubare Größe ermöglicht eine besonders sorgfältige Pflege der Teebüsche und eine präzise Verarbeitung der Blätter.

Dibrugarh ist ein Bezirk, der vom Tee lebt. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln, fruchtbaren Böden und einem feucht‑warmen Klima, das durch die Nähe zum Brahmaputra beeinflusst wird. Diese Bedingungen lassen die Pflanzen der Camellia sinensis var. assamica besonders aromatische, kräftige Blätter entwickeln. Der Assam Nudwa TGFOP1 SF ist ein typisches Beispiel dafür: ein Tee, der die Kraft der Region mit einer überraschenden Eleganz verbindet.

Geschmacklich zeigt sich der Nudwa herzhaft und mittelkräftig, mit einer warmen, kupferroten Tassenfarbe, die sofort ins Auge fällt. Sein Aroma ist malzig, aber nicht schwer, und wird von einem blumig‑weichen Nachhall begleitet, der dem Tee eine feine, fast frühlingshafte Note verleiht. Die vielen goldenen Tips im Blatt sorgen für eine natürliche Süße und eine angenehme Rundheit, die den Tee sowohl pur als auch mit einem kleinen Schuss Milch harmonisch wirken lässt.

Der Blattgrad TGFOP1Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1 – steht für eine hochwertige Blatttee‑Qualität mit einem hohen Anteil an jungen Blattspitzen. Diese Tips sind ein Zeichen für Sorgfalt und Qualität und verleihen dem Tee seine kupferrote Farbe und seine aromatische Tiefe. Die Ergänzung SF weist auf die Second‑Flush‑Ernte hin, die von Anfang Juni bis Mitte August stattfindet. In dieser Zeit sind die Teeblätter besonders aromatisch, kräftig und vollwürzig – Eigenschaften, die den Nudwa zu einem idealen Frühstückstee machen.

Second‑Flush‑Assams wie dieser sind bekannt für ihre dunklere Farbe, ihre malzige Würze und ihre hohe Ergiebigkeit. Der Nudwa bildet hier keine Ausnahme: Er ist vollmundig, koffeinreich und macht ordentlich wach, ohne bitter zu werden. Seine Struktur bleibt weich, sein Abgang rund und angenehm. Für Liebhaber kräftiger Assamtees ist er ein echter Geheimtipp aus einem kleinen, aber feinen Garten.

Der Assam Nudwa TGFOP1 SF ist ein Tee, der zeigt, wie viel Charakter in einer kleinen Plantage stecken kann – ein Tee mit Herz, Tiefe und einer kupferroten Tasse, die jeden Morgen veredelt.

Warum Assam Nudwa TGFOP1 SF so charaktervoll ist:

  • hoher Anteil goldener Tips → kupferrote Tasse & weicher Nachhall

Empfohlene Lektüre: Beiträge zur indischen Kulturgeschichte

Zubereitung von Assam Nudwa

Nimm ca. 1 Liter nicht mehr kochendes Wasser und gieße es über ca. 2 – 4 TL des Assams Tees, welchen du vorher in ein Teesieb gegeben hast.

Die Ziehzeit beträgt zwischen 2,5 und 4 Minuten.

Je nach Geschmack, kannst du die Menge des Assam Nudwa TGFOP1 SF Tees, aber auch die Länge der Ziehzeit verändern, um ein wenig mit der Teesorte zu spielen.

Hintergrundwissen zu TGFOP1

  • T steht für Tip oder auch Tippy – so werden die hellen Teile des Teeblatts, welche sich bei der Fermentation nicht verdunkeln in ihrer Farbe, genannt.
  • G ist für die goldbraunen Teespitzen
  • F ist das jüngste Blatt, das sich in der Anfangsphase des Aufblühens befindet – das erzeugt ein sehr blumiges Aroma.
  • O das steht NICHT für Orange. Entgegen vielen Meinungen steht das O von Orange nicht für die Farbe, sondern für das niederländische Königshaus Oranien. Das ist in diesem Falle die Gleichsetzung von königlich.
  • P ist bezeichnend für die Größe der jungen, zarten Teeblätter

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Ein Kommentar

  1. Für mich die beste Sorte, die man sich vorstellen kann, wenn man nicht die klassisch aufwendige Form der Samowar-Prozedur nutzen möchte. Selbst bei früheren Russland- und Türkei-Besuchen konnte ich nichts besseres finden. Unser Döner-Laden um die Ecke war kurz davor, Schwarz-Tee von der Liste zu streichen, bis ich ihm ein Päckchen „Nudwa“ geschenkt habe. Nun klappt es wieder mit dem Tee-Genuss bei ihm.

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