Wie macht man Löwenzahntee?

Löwenzahntee lässt sich aus Blüten, Blättern oder Wurzeln herstellen. Die Pflanzenteile werden an sauberen Standorten gesammelt, schonend getrocknet und anschließend mit heißem Wasser aufgegossen. Nach einer Ziehzeit von etwa 5 bis 10 Minuten entsteht ein leicht herber Kräutertee.
Der Löwenzahn ist eine der bekanntesten Wildpflanzen Europas. Neben seiner Verwendung in der Küche wird er seit Langem auch als Teepflanze genutzt. Aus seinen Blüten, Blättern oder Wurzeln kann ein traditioneller Kräutertee hergestellt werden.
Löwenzahn richtig sammeln
Für die Zubereitung von Löwenzahntee sollten nur Pflanzen von unbelasteten Standorten verwendet werden. Geeignet sind Wiesen und Gärten fern von Straßen, Abgasen oder gedüngten Flächen.
Wichtig ist, nur saubere Pflanzenteile zu sammeln, die nicht durch Tiere, Kot oder andere Verunreinigungen belastet sind.
Pflanzenteile vorbereiten und trocknen
Je nach gewünschtem Geschmack können verwendet werden:
- Blüten
- junge Blätter
- Wurzeln
Nach dem Sammeln werden die Pflanzenteile gründlich kontrolliert und locker auf einem Tuch ausgebreitet. Sie sollten an einem luftigen, schattigen Ort trocknen und regelmäßig gewendet werden, damit keine Feuchtigkeit zurückbleibt.
Löwenzahntee zubereiten
Sind Blüten, Blätter oder Wurzeln vollständig getrocknet, erfolgt die Zubereitung:
- 1–2 Teelöffel getrockneter Löwenzahn in eine Tasse geben
- mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser übergießen
- 5–10 Minuten ziehen lassen
Der Tee erhält dabei ein leicht herbes, pflanzliches Aroma.
Fazit
Löwenzahntee zubereiten ist einfach und verbindet Naturbeobachtung mit Teegenuss. Entscheidend sind ein sauberer Sammelort, sorgfältiges Trocknen und die passende Ziehzeit. So wird aus einer weit verbreiteten Wildpflanze ein traditioneller Kräutertee.
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