Schwarz- oder Grüntee wo ist der Unterschied?

Wo sind eigentlich die Unterschiede von Grüntee und Schwarztee? Sind Schwarz- oder Grüntee nicht das Gleiche?

Grünen Tee nennt man auch nicht fermentierten, getrockneten Tee, da die Teeblätter vor dem Trocknen mit heißem Dampf behandelt werden. Durch dieses Verfahren behalten die Blätter ihre grüne Farbe und der Teeaufguss ist sehr hell in der Teetasse. Einige bekannte Teesorten sind z.B. Chun Mee (Augenbrauentee), Lung Ching (Drachenbrunnentee), Gunpowder (Schießpulver) oder Bancha . Der Grüne Tee enthält wesentlich mehr Gerbstoffe, ist daher herber in seinem Geschmack, als sein Favorit der Schwarztee.

Schwarzer Tee durchläuft oft Welktunnel – dabei werden mittels Ventilatoren die Teeblätter belüftet und so die Feuchtigkeit entzogen (knapp 2/3). Dann werden die Zellwände der Teeblätter aufgebrochen – dies geschieht in großen Rollmaschinen – um eine Verbindung zum Sauerstoff herzustellen. Genau diesen Prozess (Oxidations- oder Gärungsprozess) bezeichnet man als Fermentation. Dabei wird das belebende Koffein aktiviert, während der Gerbstoffgehalt gleichzeitig verringert wird.

Der Tee wird dann ausgebreitet, teilweise mit Wasser befeuchtet und so verfärben sich die Blätter in wenigen Stunden in ihre schöne kupferrote Farbe. Dieses Kupferrot kommt in der Teekanne beim Aufbrühen erneut zum Vorschein.

Abschließend werden die Blätter getrocknet und nach Blattgraden sortiert.

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