Hilft Lapacho bei Sonnebrand?

Die Rinde des bis zu 35 Meter hohen Baumes ist wertvoll und wird viel genutzt. Aus der Bastschicht der Innenrinde gewannen bereits die Inkas ein Extrakt, Jahre später brührten sich die Indianer in Paraguay, Peru und Bolivien aus dieser Essenz einen Sud auf, den Lapachotee. Sie bezeichneten den Lapacho als ´Baum des Lebens` und benutzten den Tee sowohl für den Genuss als auch für die Heilung.

Bei vielen Erkrankungen der Haut, z.B. Sonnenbrand, Akne, Ekzeme, Fusspilz, Dermatitis und Neurodermitis wirken Lapachoumschläge (ein sauberes Tuch mit Tee ca 20 min. auf die betroffene Stelle legen) oder Lapachobäder (1L Tee in eine Vollbad geben) unterstützend auf die Heilung!

Lapacho bei Sonnebrand ist also eine gute Alternative.

Die Indianer tranken den Lapachotee für alles und gegen alles. Kein Wunder das sich der Tee auch in vielen anderen Ländern großer Beliebtheit erfreut. Man glaubt, Lapachotee stärkt die Abwehrkräfte, senkt den Blutdruck, beruhige die Nerven, ist schweiss und harntreibend, stillt Schmerzen und wirkt antibakteriell.

Innerlich wird die Infusion bei Grippe, Erkältungen und Verdauungsproblemen, äußerlich bei Wunden, Insektenstichen, Herpes usw. angewendet.

Lapachotee ist jedoch ein Hausmittel und kann keinen Besuch beim Arzt ersetzen.

Er enthält Spurenelemente wie Iod, Bor, Barium und Stronium, außerdem Eisen, Calcium und Kalium und die antibiotischen Naphthochinonverbindungen Lapachol resp. Lapacho.

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