Was ist Ataya – kommt das aus Afrika?

Ataya ist DAS Getränk der Gambier (Westafrika)


Der grüne Tee wird aus einem kleinen Emaille Kännchen, welches erst auf einem Stövchen erhitzt wurde, eingeschenkt. Dazu hebt man die Kanne etwa 30cm hoch und lässt den Tee kunstvoll in kleine Glastassen "gleiten". Dann wird er schnell (das Ganze mindestens 3-4x hintereinander), unter zur Hilfenahme einer zweiten Tasse, hin und her geschüttet bis der Tee schaumig ist – schaumig wie mit dem Schneebesen geschlagen!
Je öfters man dieses Umschütten wiederholt desto besser – weniger bitter – ist der Tee. Der Nebeneffekt ist zudem, dass die Teesorte sich auch gleich ein wenig abkühlt. Getrunken wird der Ataya Tee dann mit viel Zucker und, falls vorhanden, mit Minzblättern.
Wer möchte, kann die Minzblätter auch gleich mit dem Tee aufkochen. Ein sehr geschmackvoller Genuss.



Auch der Kinkéliba-Tee ist eine Spezialität. Diese Pflanzenart ist ebenfalls in Westafrika heimisch und hat ihren Namen aus der Mandinka-Sprache.

Der Kinkéliba, auch gerne Tigerbusch genannt, kommt auf Inselbergen vor und hat viele Anwendungen in der traditionellen afrikanischen Medizin. So wird der Tee vorbeugend gegen Malaria getrunken. Die frischen Blätter kann man bei Durchfall und Bauchschmerzen kauen und Tee aus dem Sud der Wurzeln gekocht, soll sogar bei Wurmbefall und Syphilis helfen.

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