Was ist so interessant am Moringa oleifera?

Der Moringa oleifera – Was ist so interessant an ihm?

Vorweg etwas über Algen:

Die Alge hat die größte Vielfalt an Nährstoffen, wie Mineralstoffe, Spurenelemente, Kalzium, Eisen, Zink, Vitaminen A, C, E und B12, Jod, Kohlehydrate, Beta-Carotinen oder ungesättigte Fettsäuren. Diese können sich auf Magen und Darm positiv auswirken, ebenso können die Abwehrkräfte (bei Bakterien und Viren) gestärkt werden

Die Alge kann man als Gemüse essen oder roh im Salat.

Nun kommt der Moringa oleifera – auch der Baum des Lebens genannt:

Schon sein lateinischer Name „Moringa oleifera“ klingt wie eine Sinfonie, wie der Name einer Zauberin, einer hübschen Elfe oder einer guten Fee!

Moringa oleifera ist alt, es gibt ihn schon seit vielen tausend Jahren.

Ganz anders als die Alge ist der Moringabaum groß, er kann im ersten Jahr bereits Höhen von 6–8 Metern erreichen und man kann ihm förmlich beim Wachsen zusehen, bis zu 30 cm schafft er im Monat an Höhe zuzulegen. Das liegt am Zeatin das in den Blättern des Moringabaumes bis zu 1000 Mal mehr enthalten ist, als in jeder anderen Pflanze. Zeatin ist ein Wachstumshormon, und auf Grund der hohen Menge die in dieser Pflanze ist, sorgt es für dieses schnelle Wachstum.

Schote vom Moringa oleifera bei Teesorte

Schote vom Moringa oleifera

Seine Früchte sehen aus wie braune riesige Bohnen (passen sehr gut zu einem Curry) und haben reichhaltig Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Die Kerne des Moringa oleifera kann man roh, geröstet oder gekocht verzehren. Aber sein größter Reichtum ist sicher in den Blättern versteckt, aber nicht nur die Moringablätter, alle Teile des Baumes sind essbar.

Der Moringa oleifera zählt zu den nährstoffreichsten Pflanzen und hat 18 essenziellen Aminosäuren von den 20 bekannten in den Blättern nachgewiesen. Aminosäuren (das ist die kleinste Basis von Proteinen) braucht unser Körper für den Transport des Sauerstoffs im Körper und ist somit unentbehrlich für jeden Stoffwechselvorgang. Ohne zureichende Sauerstoffversorgung arbeitet unser Gehirn langsamer und die Konzentration lässt nach.

Von den 20 Aminosäuren sind die Hälfte essenzielle Aminosäuren, acht Aminosäuren kann der menschliche Körper nicht herstellen, zwei nur in Kleinstmengen. Man muss sie dem Körper also zuführen! Nicht essenzielle Aminosäuren sind kein Problem, denn die kann unser Körper selber produzieren.

Moringa oleifera hat ebenso viele Antioxidantien, diese schützen uns vor den freien Radikalen und sorgen für einen leistungsfähigen Organismus. Auch für Vegetarier oder Veganer ist Moringabaum eine wunderbare Ergänzung, da sie oftmals mit Mangelerscheinungen zu kämpfen haben. Sie können ihr Eisen-Kalzium und Proteinbedarf decken und zugleich auf die tierischen Produkte verzichten. Die Inhaltsstoffe können Abhilfe schaffen, denn sie enthalten mehr Proteine als Eier oder Joghurt vorweisen können und mehr Kalzium als Milch haben

Wir wollen also mal festhalten was alles Gutes im Moringa steckt:

  • Eisen: Sauerstofftransport, Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute
  • Kalium: Übertragung von elektrischen Impulsen zu Nerven- und Muskelzellen
  • Kalzium: für Zähne, Knochen, Blutgerinnung, Reizübertragung in den Nervenzellen
  • Magnesium: Stoffwechsel, Zähne, Herz und das Nervensystem
  • Omega-3-Fettsäuren: für die Gehirnleistung, Durchblutung
  • Vitamin A: für die Augen, Haut und Schleimhäute
  • Vitamin C: Stärkt unser Immunsystems
  • Zeatin: wichtiger Botenstoff öffnet die Türen für die Vitalstoffe

Es gibt keine Nebenwirkungen beim Essen oder Trinken der Blätter vom Moringabaum, denn Moringa oleifera ist kein Medikament.

Bei Menschen mit empfindlichen Magen kann es eventuell wegen dem enthaltenen Senfölglykosid in der Eingewöhnung zu Problemen kommen.

Sie sehen der Moringa oleifera und seine Wirkung ist einfachnur phantastisch.

Moringa oleifera wird auch gerne begleitend zu einer alternativen Chemoterapie verwendet!

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