Jun Chiyabari feinster Nepal hand rolled

Der Jun Chiyabari gehört zu den feinsten Schwarztees Nepals und wird in einem kleinen, hochgelegenen Teegarten handgerollt. Ein Tee, der durch seine Reinheit, seine Herkunft und seinen vollmundigen Charakter beeindruckt.
Im Hochgebirge Nepals, umgeben von klarer Bergluft und den Gipfeln des Himalaya, liegt der kleine, aber berühmte Teegarten Jun Chiyabari. Er zählt zu den besten Teegärten des Landes und ist bekannt für seine außergewöhnlich sorgfältige Handarbeit. Nepal grenzt im Norden an China und im Osten, Süden und Westen an Indien – und liegt damit in unmittelbarer Nähe zu Darjeeling. Kein Wunder also, dass viele Nepal‑Tees eine ähnliche Eleganz besitzen, aber gleichzeitig ihren ganz eigenen Charakter zeigen.
Die Region ist geprägt von extremen Höhenlagen, mineralreichen Böden und einem Klima, das ideal für die Camellia sinensis ist. Von den vierzehn höchsten Bergen der Welt stehen gleich acht in Nepal, darunter der Mount Everest. Diese besondere Umgebung sorgt dafür, dass die Teepflanzen langsam wachsen und dadurch besonders aromatische, komplexe Blätter entwickeln.
Der Jun Chiyabari wird überwiegend von sogenannten „small holders“, also kleinen Familienbetrieben, angebaut. Diese Strukturen ermöglichen eine besonders sorgfältige Pflege der Pflanzen und eine schonende Ernte. Da die Anbauflächen klein sind, sind die Mengen begrenzt – was diesen Tee zu einer echten Rarität macht.
Geschmacklich zeigt der Jun Chiyabari eine runde, würzige Tiefe, begleitet von einer leicht rauchigen Süße, die ihn sofort unverwechselbar macht. Auffällig ist das mittelgroße, sehr sauber gearbeitete Blatt, das typisch für hochwertige Nepal‑Schwarztees ist. Als Second Flush besitzt er eine vollmundige Struktur, die von Nusstönen und einem klaren Muskatell‑Charakter getragen wird. Diese Kombination erinnert an Darjeeling, wirkt aber wärmer, würziger und exotischer.
Der Tee ist außergewöhnlich mild und benötigt keinerlei Zucker oder Milch. Seine natürliche Süße, seine feine Würze und seine elegante Tiefe machen ihn zu einem Tee, der sowohl Kenner als auch neugierige Einsteiger begeistert. Jede Tasse wirkt harmonisch, weich und gleichzeitig aromatisch – ein echter Hochgenuss für alle, die besondere Schwarztees lieben.
Ein Tee, der die Reinheit des Himalaya und die Handwerkskunst kleiner Nepal‑Gärten in jeder Tasse spürbar macht.
Empfohlene Lektüre: • Tee in aller Munde von Cornelia M. Huber, ein umfassender Einblick in die Welt des Schwarztees.
Zubereitung Jun Chiyabari
Der Schwarze Tee Jun Chiyabari wird mit 100 °C heißem Wasser zubereitet und sollte zwischen drei und vier Minuten ziehen. In dieser Zeit entfalten sich seine nussigen, muskatartigen und leicht rauchigen Noten optimal. Der Tee bleibt dabei angenehm mild und rund, sodass du ihn am besten pur genießt, ohne Zucker oder Milch, damit sein exotischer Charakter vollständig zur Geltung kommt.
Hintergrundwissen
- Nepal‑Tees wachsen in extremen Höhenlagen
- „Small holders“ garantieren sorgfältige Handarbeit
- Second Flush = vollmundig, nussig, muskatell
- Nähe zu Darjeeling prägt Stil und Eleganz
- handgerollte Blätter sorgen für besondere Aromatiefe
- Nepal produziert kleine Mengen – echte Raritäten
- Himalaya‑Klima sorgt für langsames Wachstum und hohe Qualität
Das mittelgroße, handgerollte Blatt zeigt die hohe Kunst nepalesischer Teeverarbeitung und sorgt für eine klare, aromatische Tasse.
